1954
Konrad Pfoser sen. gründet das Sägewerk als Nebenerwerb zur Landwirtschaft. Es wird Holz im Lohnschnittverfahren für das in Ulrichsberg ansässige Sägewerk Leitner eingeschnitten. Aufgrund einer fehlenden Gewerbeberechtigung wird der Betrieb bereits nach wenigen Jahren wieder stillgelegt.



1976
Konrad Pfoser jun. eröffnet nach erfolgreichem Abschluss der Berufsschule für Säger in Kuchl/Salzburg, und damit einhergehender Gewerbeberechtigung, das Sägewerk wieder. Er beginnt mit Hilfe zwei seiner Schwestern Bauholz zu erzeugen.



1979
Konrad Pfoser jun. heiratet seine Frau Martina und der erste Sohn, Markus, wird geboren. Die Aufträge im Betrieb werden immer mehr und so beginnt auch der Bruder, Franz Pfoser, im Sägewerk mitzuarbeiten. In der Folge werden noch weitere Mitarbeiter aufgenommen.



1987
Das alte Pini & Kay Gatter wird durch ein modernes Esterer SS 71 HP Gatter ersetzt. Auch die Rundholzzubringung und der Schnittholzabtransport werden erneuert. Ausserdem wird eine Seitenware-Sortierung installiert.



1990
Ein Trommelhacker der Fa. Rudnick & Enners wird installiert und erleichtert fortan die Restholzentsorgung wesentlich.



1992
Es wird in einen RH-Sortierkran der Fa. Baljer Zembrod investiert.



1998
Der alte Doppelbesäumer wird verkauft und es wird eine vollautomatische Besäumungsanlage „Esterer Combimes“ installiert. Die Seitenware Sortierung wird von der Fa. Mayrhofer um eine Latten und Staffelsortierung erweitert. Durch den Aufbau des Besäumers mit 2 Fixflanschen + 2 Trennflanschen ist man sehr flexibel und kann verschiedenste Dimensionen innerhalb kürzester Zeit erzeugen. In diesem Jahr maturiert auch der älteste Sohn, Markus Pfoser, an der HTL für Holzwirtschaft und Betriebsmanagement in Kuchl/Salzburg. Er entschliesst sich dazu, seine Sporen in den nächsten Jahren in der Großindustrie zu verdienen. Der jüngere Sohn, Bernhard Pfoser, beginnt im elterlichen Betrieb mit der Lehre zum Holztechniker und wird zu einer wichtigen Stütze im Unternehmen.



2000
Ein Wurzelreduzierer mit Nachsetzeinrichtung der Fa. Baljer Zembrod wird installiert. Gerade der Einschnitt von Starkholz wird hierdurch wesentlich erleichtert.



2004
Ein modernes Bürogebäude wird direkt am Betriebsstandort errichtet.



2005
Um den gestiegenen Anforderungen der Holzbaubetriebe gerecht zu werden, wird eine 115m³ Mühlböck Trockenkammer installiert. Ausserdem wird ein Heizwerk der Fa. Kohlbach mit einer Leistung von ca. 350kW installiert. Mit diesem werden die Trockenkammer sowie mehrere umliegende Wohnhäuser beheizt. Das Heizwerk wird mit dem eigenen Restholz befeuert.



2008
Ing. Markus Pfoser kommt wieder zurück in die Heimat und steigt in den elterlichen Betrieb ein. Es wird eine Rundholzentrindungs, -vermessungs und –sortierungsanlage errichtet. Die bis dato größte Investition im Unternehmen. Die Entrindungsmaschine kommt aus Finnland von der Fa. Valon Kone und kann Stämme bis 90cm entrinden. Die hochmoderne 3D – Vermessungsanlage wird von Sprecher Automation in Linz geliefert. Die gesamte Mechanisierung wird von Mayrhofer/Wenigzell ausgeführt. Im Zuge dessen wird auch der Lagerplatz erweitert und eine zusätzliche Fläche von ca. 4000m² wird asphaltiert. Somit ist der gesamte Betriebsstandort voll asphaltiert.



2010
Es wird ein moderner Nassschliffautomat Iseli GS 1 gekauft und es erfolgt die Umstellung auf stellitierte Gattersägeblätter. Die Standzeit sowie die Leistung wird erhöht und die Schnittqualität verbessert.



2011
Am 01.09.2011 wird das Unternehmen an Ing. Markus Pfoser übergeben. Es sind 6 Mitarbeiter vollzeit, sowie 5 Mitarbeiter teilzeit im Betrieb beschäftigt. Der Frauenanteil im Betrieb beträgt ca. 45%. Es werden jährlich etwa 10000fm Rundholz verarbeitet. Wir sind zuversichtlich, die Erfolgsgeschichte des Betriebs auch in der dritten Generation weiterschreiben zu können.



 
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